Auch in diesem Jahr steht der Volkstrauertag und das gemeinsame Gedenken der Opfer von Flucht und Vertreibung unter dem Eindruck des russischen Angriffskrieges in der Ukraine, der schrecklichen Ereignisse im Nahen Osten und all der anderen kriegerischen Konflikte, die mit einer rücksichtslosen Selbstverständlichkeit einiger weniger in die Welt getragen werden.
Als das Jugendforum Brückenschlag im Jahr 2018 begann, sich mit der Gestaltung des Volkstrauertages zu beschäftigen, war es vor allem das Ziel, jüngeren Menschen die Bedeutung des Gedenktages näher zu bringen und die Erinnerungskultur lebendig zu halten. Nicht gerade einfach, denn die Tradition des Tages steht für die meisten Menschen in enger Verbindung mit dem Zweiten Weltkrieg. Die selbst erlebten Erinnerungen an diese Zeit verblassen immer mehr.
Doch erwächst aus dem stillen Gedenken auch ein Erinnern an das Leid und das darf nicht still bleiben. Gemeinsames Erinnern ermöglicht Gespräche und daraus entsteht für uns alle ein Auftrag: gemeinsam tragen wir die Verantwortung für das friedliche Miteinander in der Welt und unseren Dörfern.
Dieser können wir nur gerecht werden, wenn wir den historischen Wahrheiten mit Aufmerksamkeit begegnen. Dann können wir sie benennen, uns in der Gemeinschaft darüber austauschen und verbinden, damit das Schweigen nicht zum Verlust dessen wird was uns trägt.
Da wird ein Tag des Gedenkens und Bekenntnisses nicht nur wieder als sinnvoll empfunden. Sondern bietet auch die gute Möglichkeit sich auszutauschen und dadurch ein Gefühl der Gemeinsamkeit zu erfahren, welche in diesen Zeiten so wichtig ist.
Das öffentliche Gedenken am Ehrenmal Am Lindenberg, findet um 11:00 Uhr statt und wird begleitet vom Blasorchester des MTV Salzhausen.
Im Anschluss lädt das Jugendforum Brückenschlag alle Teilnehmenden in die Dörpschün ein. Bei einem kleinen Imbiss und Getränken bietet sich die Gelegenheit des Austauschens.
Wer noch aktiv mitarbeiten möchte ist herzlich eingeladen, sich bei Britta Keller zu melden BrittaKellerJugendforum@t-online.de Es geht vor allem um die Vorbereitung der Dörpschün und das anschließende Aufräumen. Man trifft sich um 9:00 Uhr. Wer möchte hat ab 10:00 Uhr die Gelegenheit, den Gottesdienst in der St. Johannis Kirche zu besuchen.
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